Wir setzen unser Wohnprojekt in der Rechtsform einer Genossenschaft um. Unser Vorhaben ist: Wir schaffen bezahlbaren Wohnraum und bilden eine funktionierende Gemeinschaft. Dabei setzen wir auf die genossenschaftlichen Kernelemente Selbstverwaltung und Selbstorganisation.

Frei finanziert und gefördert, inklusive studentischem Wohnen sowie gewerbliche Flächen in Abstimmung mit der Stadt Köln als Grundstückseigentümerin

Steht im Fokus: energieeffiziente Architektur, erneuerbare Energien sowie Biodiversität durch Gründächer und Fassaden

Prägt das Zusammenleben: gleichberechtigte Teilhabe für alle – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Bildung, Gesundheit oder Einkommen – mit Schwerpunkt auf Menschen mit Behinderung

Fördern wir durch gemeinschaftliche Projekte, Interaktionsräume und Kooperationen mit kulturellen Initiativen zwischen Bewohner:innen und Gewerbetreibenden

Verbindet Wohnen, Arbeiten, Kultur, Soziales und Pflege zu einem lebendigen, vernetzten Ort mit hoher Durchlässigkeit

Schafft Freiräume: transparente Strukturen, soziokratische Entscheidungen und Balance aus individuellem Engagement sowie kollektiver Verantwortung
Um unsere Ziele umzusetzen, braucht die Genossenschaft viel ehrenamtliches Engagement und auch feste Strukturen. Dafür hat die Genossenschaft verschiedene Organe wie den Vorstand und den Aufsichtsrat. Außerdem haben wir feste Kooperationspartner.
Vielfalt bereichert. Das WohnWerk ist schon jetzt Vielfalt und wird dauerhaft eine Bereicherung für viele Menschen sein. Daher bringe ich mich ein!
Ich baue mit an einem Ort, der für Inklusion und ein gemeinschaftliches, respektvolles Miteinander steht – und zugleich bezahlbaren Wohnraum für Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen schafft.
Gemeinschaftliches Wohnprojekt heißt für mich: selbstorganisiert wohnen, gemeinsam leben und sich, jeder nach seinen Möglichkeiten, einbringen für ein Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Jeder wird gebraucht, keiner bleibt allein – WohnWerk eben.
In unserem inklusiven Wohnprojekt wacht der Aufsichtsrat besonders darauf, dass unsere Kernziele erfüllt werden: Inklusion, Nachhaltigkeit und bezahlbarer Wohnraum für alle. Mit einem wachen Auge prüft er Projekte auf soziale Standards, sichere Finanzierung (etwa durch Fördermittel) und echte Mitbestimmung der Mitglieder. Dabei trägt er Verantwortung dafür, Haftungsrisiken zu minimieren.
Der Aufsichtsrat begleitet und überwacht den Vorstand bei der Geschäftsführung. Sechs Mitglieder sorgen dafür, dass alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorgaben erfüllt und auch gelebt werden. Der Aufsichtsrat agiert als verlässlicher Schutzschild unserer Genossenschaft.
Ihm gehören an:
Ein wichtiger Kooperationspartner ist das Kölner Studierendenwerk (KSTW). 2024 begannen die ersten Gespräche zwischen dem KSTW und dem WohnWerk Alpenerstraße eG zur Aufnahme einer Kooperation (eG steht für eine im Genossenschaftsregister eingetragene Genossenschaft). Beide verfolgen per Satzung identische Ziele: die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Inklusion.
Auf der Generalversammlung am 2. November 2025 wurde das KSTW Vollmitglied der WohnWerk Alpenerstraße eG. Wie alle Mitglieder zeichnete das KSTW dafür Genossenschaftsanteile.
Sechzehn Wohnplätze für Studierende plant das WohnWerk im sozial geförderten Wohnbereich in die Cluster-Wohnungen zu integrieren. Hier leben Menschen mit Behinderung gemeinsam mit den Studierenden in Wohngemeinschaften.
Alle Bewohnerinnen und Bewohner haben einen eigenen Individualbereich für den privaten Rückzug. Im großen Gemeinschaftsraum treffen sich alle zum Essen, Entspannen oder Beisammensein. Es entsteht eine Win-Win-Situation:
Die Kooperation von WohnWerk und KSTW stärkt inklusives Wohnen langfristig und verbindet soziale Verantwortung mit praktischer Umsetzung. Der Kern des Modells „Wohnen gegen Mithilfe“ ist:
Wir haben eine dynamische Gemeinschaft aufgebaut, in der alle gemeinsam produktiv vorankommen. Im Zentrum stehen knapp 50 Mitglieder, die sich in Generalversammlungen treffen, um zentrale Entscheidungen für alle zu fällen.
Wir organisieren uns in Arbeits- und Projektgruppen zu den relevanten Themen, wie zum Beispiel Planen & Bauen, Finanzen & Recht, Gemeinschaft & Werte oder auch Kommunikation. Wir arbeiten fokussiert, agil und unglaublich engagiert. Unser Motto: Partizipation leben und gleichzeitig effektiv beste Ergebnisse erzielen.
Unsere Genossenschaft braucht verlässliche Partner, um dieses anspruchsvolle Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Mit viel Erfahrung und fundiertem Know-how unterstützen sie uns tatkräftig.
Wir unterstützen WohnWerk, weil dieses inklusive Wohn- und Lebensprojekt mit seinen Zielen und den engagierten Menschen Spaß macht.
Wir unterstützen WohnWerk, weil es für uns eines der spannendsten gemeinwohlorientierten Architekturprojekte in der Stadt Köln ist.
Es ist für uns ein Herzensprojekt: Gemeinsam mit allen Wohnwerkenden und Beteiligten wollen wir Inklusion umsetzen. Aus der Idee wird ein Haus. Aus dem Traum wird Realität.
Das WohnWerk ist als Genossenschaft organisiert, um unsere Vision und unsere Ziele zu realisieren. Wie wir als Genossenschaft funktionieren, erklären wir hier: Ihr lernt den Vorstand kennen, erfahrt, wie wir uns organisieren und mit welchen Partnern wir zusammenarbeiten.
1879 erbauten die Preußen eine Artilleriehalle am Alpener Platz in Köln-Ehrenfeld. Diesen historischen Backsteinbau verwandeln wir in inklusiven Wohnraum. Historischer Charme trifft moderne Inklusion.
Mit gut 130 Menschen wollen wir im WohnWerk leben – Familien, Singles und Paare mit und ohne Beeinträchtigung, davon etwa 60 Studierende. Wir stellen ein paar Menschen vor, die hier einziehen wollen.
Zum WohnWerk gehören auch Gewerbeflächen. Wir suchen Gewerbepartner*innen, die von Beginn an mit planen und ausgestalten wollen. Alle Infos gibt es hier.
Im Verein WohnWerk engagieren sich seit 2020 Eltern mit Kindern mit Einschränkungen für ein inklusives Wohnen. Der Wunsch wird jetzt Realität. Wir stellen den Verein vor, der heute die Genossenschaft WohnWerk unterstützt.