Haus & Hof: Ein historischer Ort wird zum inklusiven Zuhause
Vom Militärbau zum lebendigen Quartier: Eine historische Halle wird behutsam in bezahlbaren, inklusiven Wohnraum verwandelt – gemeinschaftliches Leben, Arbeiten und Begegnen finden hier neu zusammen.
Auf einen Blick
Das Gebäude: von der Artilleriehalle zum Ort für gemeinschaftliches Wohnen
Die letzte ihrer Art in Köln
Die 1879 erbaute Artilleriehalle ist die einzige in Köln erhaltene preußische Halle dieser Art. Es gab einmal 20 dieser Bauten. Die Fassade zeigt bis heute die gründerzeitliche Gestaltung. Die Artilleriehalle wurde bis zum Ende des Ersten Weltkriegs militärisch genutzt und später im Zuge der Entfestigung Kölns sowie der Demilitarisierung des Rheinlands umgebaut und umfunktioniert.
Erhalten, geöffnet, neu gedacht
Die historische Artilleriehalle bildet das Herzstück des neuen WohnWerk-Quartiers an der Alpenerstraße. Unser Ziel: Die Halle behutsam in bezahlbaren und inklusiven Wohnraum verwandeln. Dabei wollen wir den Charme des historischen Gebäudes möglichst erhalten: Ursprüngliche Dachstrukturen sowie der charakteristische Raumfluss bleiben sichtbar, während moderne Wohnqualität und Energieeffizienz integriert werden. So schaffen wir einen Ort mit Geschichte und Zukunft.
Erste Architekturentwürfe
Die Wagenhalle mit ihrer markanten Gestalt wird das gesamte Ensemble mitprägen. Sie bleibt in ihrer Ziegelfassade weitgehend unverändert, neue Elemente wie Laubengänge fügen sich behutsam ein. Das WohnWerk-Quartier vereint Wohnen, Arbeiten und Kultur. Die Erdgeschosse sind öffentlich zugänglich und bieten Raum für Gewerbe und Gastronomie. Die Obergeschosse beherbergen unterschiedlichste Wohnungstypen – vom Atelier bis zum Clusterwohnen – und fördern eine soziale wie auch wirtschaftliche Durchmischung. Alle Einheiten sind barrierefrei. Gemeinschaftsflächen – vom öffentlichen Platz bis zu privaten Rückzugsorten („secret garden“) – unterstützen ein lebendiges Miteinander.
„secret garden“ an der Südseite der Halle
Lageplan der geplanten Gebäude: Straßenriegel (zur Alpenerstraße), Halle und Hinterhaus (Stand Wettbewerb)
Gemeinschaft im Zentrum
Zwischen Halle und Nachbarbebauung planen wir eine Art Dorfplatz: ein einladender Treffpunkt mit Café, Werkstätten und Spielbereich. Der Dorfplatz lädt die Menschen aus dem Quartier ein sowie alle anderen Interessierten. Der angrenzende Mobility-Hub – ein Ort für Fahrräder, Lastenräder, Car Sharing, Ladestation und eine kleine Radwerkstatt – dient als markanter Zugang zum Quartier. Entlang der Alpenerstraße entsteht ein sechsgeschossiger Neubau. Das Gebäude fügt sich harmonisch in die Blockrandbebauung ein.
Das WohnWerk Cologne
Genossenschaft
Das WohnWerk ist als Genossenschaft organisiert, um unsere Vision und unsere Ziele zu realisieren. Wie wir als Genossenschaft funktionieren, erklären wir hier: Ihr lernt den Vorstand kennen, erfahrt, wie wir uns organisieren und mit welchen Partnern wir zusammenarbeiten.
Haus & Hof
1879 erbauten die Preußen eine Artilleriehalle am Alpener Platz in Köln-Ehrenfeld. Diesen historischen Backsteinbau verwandeln wir in inklusiven Wohnraum. Historischer Charme trifft moderne Inklusion.
Menschen
Mit gut 130 Menschen wollen wir im WohnWerk leben – Familien, Singles und Paare mit und ohne Beeinträchtigung, davon etwa 60 Studierende. Wir stellen ein paar Menschen vor, die hier einziehen wollen.
Gewerbe
Zum WohnWerk gehören auch Gewerbeflächen. Wir suchen Gewerbepartner*innen, die von Beginn an mit planen und ausgestalten wollen. Alle Infos gibt es hier.
Verein
Im Verein WohnWerk engagieren sich seit 2020 Eltern mit Kindern mit Einschränkungen für ein inklusives Wohnen. Der Wunsch wird jetzt Realität. Wir stellen den Verein vor, der heute die Genossenschaft WohnWerk unterstützt.